Die Herdenstruktur ist gekennzeichnet durch die geringe Größe der Herden. Im Jahr 2001 zählte man 1076 Züchter mit total 7411 im Herdebuch eingetragenen Kühen und trächtigen Rindern. Das ergibt im Durchschnitt nur gerade 6,8 Tiere pro Besitzer.
62 % der Züchter halten 30 % der Tiere in Herdengrößen von 1 bis 6 Stück. Lediglich 8 % der Züchter halten 16 Tiere oder mehr.
Aus dieser Statistik geht klar hervor, dass die Viehzucht für die meisten Eringerzüchter ein Nebenerwerb darstellt und dass bloß 10 % unter ihnen aus der Viehwirtschaft ihren Haupterwerb erwirtschaften. Eine solche Herdenstruktur ist der Hauptgrund der Schwierigkeiten bei der Bestandsverbesserung. Sie hat aber andererseits ermöglicht, die traditionellen Halteformen und die ihr eigenen sozio-kulturellen Aspekte der Eringerzucht zu erhalten.
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